ich denke nicht dass diese position stimmt. religion braucht eine anderen ansatz sich Glauben anzueignen. es ist eine andere und fruchtreichere als kuenste.
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- http://www.facebook.com/#!/cathrin.karras
- 2008-01-06 @ 17:06:13
GLAUBEN macht abhaengig und unfrei. Nur WISSEN macht frei.
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- 2008-01-06 @ 17:17:52
guter Vorschlag von Dir liebe Cathrin. wenn wir uns für die Geschichte bedeutsame philosophen anschauen, wie z. B. I. kant, fällt auf, dass wir menschen nicht viel über unsere welt wissen können. anders formuliert, unsere wissenschaftlichen aussagen von der welt sind kein wissen. wir glauben nur dass sie stimmen.
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- 2008-01-06 @ 18:52:08
Und was glaubst Du was frei sein ist?
Meiner Meinung nach gibt es keine Freiheit. Jedenfalls keine grenzenlose. Im Job macht man sich abhängig vom Chef, oder vom Geld. Im Leben innerhalb eines Staates ist man abhängig von den Gesetzgebern. Im Glauben ist man abhängig von Gott. Aber wohin soll man gehen, um frei zu sein?
Selbst wenn das gelingen sollte. Irgendwann kommt der Zeitpunkt des Sterbens. Spätestens dann wirst Du merken, das kein Mensch sich vom Tod frei kaufen kann. Jesus soll das für uns Menschen getan haben. Ob Du nun glaubst das es wahr ist, oder ob Du glaubst das es Unsinn ist... Weisst Du was wahr ist?-
- http://lyrics-bedeutung.blog.de
- 2008-01-06 @ 20:18:32
Du hast Recht, im Job gibt es den Chef, im Leben das Gesetz und auch der Tod schränkt einen ein. freiheit finden wir in unseren snoozen von 5 minuten wenn der wecker klingelt u wir müssen an gar nichts denken außer den kopf auszuschalten, vielleicht auch in unseren erinnerungen an gute alte zeiten, welche oft nur gut geredet werden. man fühlt sich aber gut dabei oder sagen wir man entspannt sich dabei.
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- 2008-01-08 @ 13:41:41
Ich hatte mit meinen zwei kurzen Saetzen auch eher die geistige Freiheit gemeint. Wie kann ich in meinen Gedanken frei sein, wenn ich mich abhaengig mache von einem "hoeheren Wesen", mag es nun irgendein Gott, Jesus oder wer auch immer sein? Religion fuehrt meiner Meinung nach zu einem sehr eingeschraenkten, engen und intoleranten Weltbild.
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- http://zentrum7.de
- 2008-01-10 @ 09:07:30
Religion und Glaube sind zwei völlig unterschiedliche Sachen. Es gibt mit ziemlicher Sicherheit Leute, die einer religiösen Gruppe angehören, aber nicht an das glauben was dort gepredigt wird. Genauso kann man an Gott glauben, ohne einer religiösen Gruppe anzugehören.
Wissenschaft kann übrigens auch zum Götzen werden und kann schnell zu einem völlig irrsinnigen Weltbild führen. Beispielsweise der Glaube, mit Atombomben eine Art "Weltfrieden" erzwingen zu können, zeugt sehr gut davon. Wir haben zwar die Bombe, aber der Frieden blieb aus.
Im übrigen ist spätestens seit näherer Erforschung der Quantenphysik auch den Wissenschaftlern bekannt, dass es Dinge und Phänomene gibt, die wir mit unserer Wissenschaft nicht erklären können.
Fazit: wir wissen zwar unheimlich viel über Atome, Quanten und andere Bausteine der Erde und des Lebens. Aber die schöpferische Kraft, die dahinter steht, die kennt man nicht. Aber sind wir darum unabhängig von ihr?
Der Versuch sich frei, oder meinetwegen geistig frei zu machen wird immer scheitern. Du lebst hier nicht alleine. Wir brauchen gewisse Regeln. Und dein Traum von geistiger Freiheit zerplatzt spätestens dann, wenn dir mal jemand über den Weg läuft, der deine Gedanken kennt.-
- http://lyrics-bedeutung.blog.de
- 2008-01-10 @ 10:55:10
Sehr schön Deine Worte. Ich simme Dir zu, dass die wissenschaftliche rationalität, welcher in der gesellschaft den höchsten wert zur erkenntnis zugesprochen wird, dies nicht erfüllen kann. wissenschaft kann leider nicht die metaphysischen dinge erklären und sie speisst unerklärliches als humbug ab.
Deinem Konzept von Freiheit kann ich nicht nachvollziehen. jede art sie zu definieren würde sie beschneiden. macht für Dich freiheit unfrei? dann wäre freiheit an sich nicht erstrebenswert, da sie zur last wird für einen selbst.-
- http://zentrum7.de
- 2008-01-11 @ 11:49:02
> Deinem Konzept von Freiheit kann ich nicht nachvollziehen.
Ist auch nicht gerade einfach. Ich denke, Freiheit hat viele verschiedene Definitionen. Der Ruf eines Volkes nach Freiheit, welches von einem Diktator in sehr enge Grenzen eingesperrt ist, wäre sicherlich berechtigt. Man müsste dann aber auch fragen, warum ist das Volk eingesperrt? Vielleicht muss das ja so sein? Vielleicht hatte jenes Volk vorher zu viel Unfug getrieben? Aber das zu wissen ist immer so ein Problem. Wer kennt da schon die Antwort?
Dann eine andere Definition der Freiheit: der Wunsch nach einer Art von absoluter Freiheit ist gefährlich, denke ich. Man kann das an Europa sehen. Hier ist fast alles erlaubt, es gibt keine Staatsgrenzen mehr, die man gut kontrolieren kann, und das Ergebnis: immer mehr Probleme mit allen möglichen Dingen des alltäglichen Lebens. Wir erleben gerade hier in Deutschland, einen ständigen Verfall des Wertes von Arbeitskräften, was sich negativ auf die inländische Wirtschaft auswirkt. Auf der anderen Seite werden die Kosten für den Erhalt der inneren Sicherheit immer höher. Und um dieser Problematik Herr zu werden braucht man gewisse Grenzen. Sonst kann das schnell zu einem Fass ohne Boden werden.
Was ich damit sagen wollte: es gibt halt Freiheit die sehr wichtig ist und die man sich, wenn nötig, auch erkämpfen sollte, denn es ist nicht o.k. einfach Leute ohne besonderen Grund in der Freiheit zu beschneiden. Manchmal muss man aber auch die Gesellschaft in ihrer Freiheit einschränken, um Katastrophen zu vermeiden. Schade eigentlich, das es anscheinend unmöglich ist, das so hinzubekommen, dass jeder mit den daraus resultierenden Grenzen einverstanden ist.

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